Copic Skizze, Marker und Sprühdose auf Papier, Zirka 20 mal 30 Zentimeter
Je eine Seite meines Blackbooks, bei der ich den Hintergrund mit Sprühdose und den Vordergrund, also die Buchstaben, mit Copicmarkern und Lackstiften malte.
Copic Skizze, Marker und Sprühdose auf Karton, Zirka 15 mal 15 Zentimeter
Ein sog. Blackbook ist das persönliche Buch eines Sprühers, auch wenn nicht unbedingt jeder Sprüher Wert darauf legt eines zu führen. Es enthält neueste Ideen, grobe Skizzen oder auch detailiert ausgearbeitete "Styles".
Nicht selten wird es unter Sprühern, die sich gut kennen, getauscht und für den anderen eine Skizze hinein gemalt. Oft wird es aber auch geheim gehalten.
Das Blackbook ist also eine Form von Tagebuch.
Mein Blackbook führe ich schon seit Jahren, fast seit Anfang meiner Sprüherlaufbahn. Eigentlich hatte ich ein paar mehr, aber nur dieses Eine stellt wirklich meine nennenswerte Arbeit dar.
Akribisch achte ich darauf, jede Wand die ich gemalte habe an einem sonnigen Tag zu fotografieren, um anschliessend "das" Foto auf Din A4 zu entwickeln und in mein Buch zu kleben.
Bei Skizzen ist pedantisch darauf geachtet, daß wenn ich zum Beispiel den Hintergrund mit Sprühddose gemacht habe, keine andere Seite beschädigt wird. So ist für mich die Äussere Form meines Buches vorgegeben, was mich manchmal sogar stört.
Dann schmiere ich nebenbei schon mal 10 Zettel voll...
Ich führe ein zweites Blackbook, ein sogenanntes Travelbook. Hier verewigen sich Freunde und andere Sprüher, die ich kennen lerne.
Text: Einz